Nach Indien und in den Orient mit Aidaaura

Nach Indien und in den Orient mit Aidaaura

 

Der 3D-Raumbildclub Berlin lädt zu dem Vortrag von Sonja und Eberhard Gehrke „Mit der AIDAaura in den Orient und nach Indien“ ein. Beginn der Veranstaltung ist am 10. Mai 2016 um 20:00 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr. Besuchen Sie uns im Kleinen Vortragssaal im Museum Europäischer Kulturen.
Schauen Sie sich hier ein paar Bilder aus dem Vortrag an und lesen Sie weiter um mehr Details über diese interessante Reise zu erfahren.

  

 

Mit der AIDAaura in den Orient und nach Indien

Von Sonja und Eberhard Gehrke


Um dem schmuddeligen Winterwetter in Deutschland etwas zu entgehen hatten wir diese interessante Erlebnisreise langfristig gebucht. Air Berlin brachte uns auf den neuen Flughafen nach Dubai, um dort an Bord der Aida Aura zu gehen. Wir hatten dann Gelegenheit uns einige der in den Wüstensand gesetzten Bauten, wie das höchste Gebäude der Welt (Burj Khalifa 828m hoch), die große Einkaufsmall mit dem Riesenaquarium und die tanzenden Fontänen anzusehen.
Nach einer langen Seefahrt über das Arabische Meer legten wir dann in Mumbai, der mit über 14 Millionen Einwohnern größten Stadt Indiens an. In den zwei Tagen bekamen wir einen kleinen Einblick in das Leben, das wir als von chaotischem Verkehr geprägt empfanden. Wir begegneten freundlichen Menschen, die sich auch gern fotografieren ließen, sahen aber auch große Armut auf den Straßen dieser multikulturellen Stadt, in der auch die indische Filmindustrie (Bollywood) zu Hause ist. Viele Bauten stammen noch aus der Kolonialzeit, der englische Stil ist unverkennbar. Beim Anblick vieler verfallener Häuser wurde die schwierige Wohnsituation deutlich. Das Leben tickt dort ganz anders als hierzulande und ist für uns eigentlich nicht zu verstehen, aber gerade deswegen interessant.
Die nächsten Stationen in Indien wurden stärker von der portugiesischen Kolonialmacht geprägt, einige Gebiete waren noch bis 1961 Kolonie der Portugiesen, also noch lange nach der Unabhängigkeit von den Engländern 1947. Dieser Einfluss ist auch an den christlichen Bauten erkennbar, heute sind den Sakralbauten, wie schon zu Kolonialzeiten Bildungszentren angegliedert und so begegneten uns viele Schüler und Studenten. Die indischen Tempelanlagen sind meist einem oder mehreren Göttern gewidmet und so konnten wir Kurzbekanntschaften mit Shiva und Ganesha schließen. Indische Gewürze lernten wir auf einer Ökoplantage kennen und der Besuch eines Fischmarktes machte uns ein wenig mit tropischen Gerüchen und Lebensverhältnissen vertraut.
Es war für uns schon fast ein Kulturschock als wir in Muskat/Oman anlegten, gibt es hier einen geregelten ruhigen Verkehr, sind die Straßen und Autos sauber (Hier muss man für ein schmutziges Auto Bußgeld zahlen) und das Leben scheint in weniger hektischen Bahnen ab zu laufen. Mit der Erdölförderung 1970 begann der wirtschaftliche Aufschwung und seit 1990 sind auch Touristen gern gesehen. Besonders sehenswert empfanden wir den Sultanspalast, den Hafen und den Markt Mutrah Souq. Für die Erkundung der reizvollen Gebirgs- und Wüstenlandschaft blieb leider keine Zeit. Für uns war jedenfalls Oman ein Land, in dem man Urlaub machen könnte.
Bevor es dann von Dubai wieder heimwärts ging, legten wir noch in Abu Dhabi an, dem größten und wirtschaftlich bedeutendsten Land der Vereinigten Emirate. Mit dem Stativ ausgerüstet eroberten wir Abu Dhabi am Abend, um am nächsten Tag noch eine Bootsfahrt  mit einer traditionellen Dhau entlang der Skyline zu unternehmen.
Beim Rückflug hatten wir sehr gutes Wetter, so dass wir Dubai nochmal von oben genießen konnten, auch das Hochland vom Iran und die Türkei waren gut sichtbar. Ein paar Aufnahmen  davon mit der Fuji W3 werde ich beim Vortrag zeigen.

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