Alanya in der Türkei 2015

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Der Raumbildclub Berlin e.V. lädt am 14.07.2015 um 19:00 Uhr  zu dem Vortrag „Alanya, eine Stadt an der türkischen Riviera“ ein. Ludwig Bodemann zeigt in seinem Vortrag beeindruckende Landschaften und interessante Stadtansichten aus der südlichen Türkei. Türkisblaue Küste, atemberaubende Ansichten aus dem Taurusgebirge und das quirlig urbane Leben auf dem städtischen Basar, nehmen Sie Teil an einem kleinen Kulturprogramm welches Kinder anlässlich des Kindertages aufführten. Lassen Sie sich von den 3D-Bildern und den kurzen 3D-Videosequenzen verführen.
Einen kleinen Eindruck können Sie hier erleben.
Seien Sie herzlich willkommen, besuchen Sie uns im Kleinen Vortragssaal im Museum Europäischer Kulturen und nehmen Sie an dieser, für Sie kostenlosen Reise teil.

 

 

Alanya, eine Stadt an der türkischen Riviera

Meine Türkeireise Ende April 2015 nach Alanya von Luwig Bodemann

 

Es war meine 3. Türkeireise. Diesmal eine Städtereise nach Alanya. Ich kannte diese Stadt schon von meinen vorigen Reisen in die Türkei. Also den Roten Turm und den Kleopatrastrand will ich sehen. So waren meine Gedanken.

Als Vorbereitung auf diese Reise dachte ich auch über eine Kamera, digital, nach. Wo, wenn nicht im Internet, wurde ich fündig. Über Ebay bestellte ich mir die LG CINEMA 3D. Noch nichtmahl 60 Euro musste ich dafür ausgeben! Alles was ich heute zeige wurde mit dieser Kamera aufgenommen, die Fotos und auch die Videos. Eigentlich wollte ich ja nie filmen. Es schien mir zu kompliziert. Mit dieser Kamera nicht! Sowohl das Fotomaterial, als auch die Videos wurden gleich im Format half-SbS gespeichert. Eigentlich hätte ich nicht nacharbeiten müssen. Aber die Fotos habe ich dann doch mit dem Programm Stereophotomaker (SPM) bearbeitet. Ein letztes Wort zum Schneiden: Ich habe mich mit MAGIX angefreundet. Also habe ich auch diesmal diese Software genutzt. 3D-Software brauchte ich ja nicht! Das Ausgangsmaterial lag ja als mono vor, auf dem die Halbbilder abgebildet wurden. Ein kleines "Drehbuch" half mir die richtige Reihenfolge und die richtige Musik zu finden. Mit dieser LG-Kamera und der Software von MAGIX habe ich genau das gefunden, was ich will und auch beherrsche, einfach und für mich bezahlbar.

Nun zur Reise. Natürlich war zuerst mal eine Stadtbesichtigung angesagt. Die Stadt ist viel größer als erwartet, modern und am Küstenstreifen zwischen dem Mittelmeer und den Taurusgebirge gelegen. Als ich von der Küstenstraße in die Stadt wanderte, fiel mir das soziale Gefälle auf. Ich war in der Türkei, in der europäischen Türkei! Ich hatte viele Kontakte mit den Menschen in dieser Stadt. Am Museum trafen wir eine Frau in unserem Alter, die ihre Kindheit in Kreuzberg verbracht hatte. Vielleicht kommt sie mal wieder nach Berlin? Aber ich traf auch Menschen, mit denen ich über Gott und die Welt sprechen konnte.

Einer der schönsten Ausflüge ging zum Stausee in den Bergen von Manavgat. Ich konnte gar nicht genug sehen, ein ganz idyllisches Plätzchen!

In Antalya, der Regionshauptstadt waren wir zu einer "Kulturveranstaltung" Kultur? Vorher besuchten wir ganz freiwillig noch einen Juwelier. Gold....Dann die Kultur. Es wurde auf einer Bühne gesungen und getanzt. Nur für die angereisten Touristen aus der ganzen Region Antalya. Dazwischen liefen die Kellner und bewirteten die "Gäste" mit Essen und Getränken. Nun ja.....

Am nächsten Tag ging ich auf Wanderschaft zum Roten Turm und der Festung auf der Halbinsel von Alanya. Ich war mit der Welt und mir wieder versöhnt.

Unser Reiseverantwortliche vor Ort organisierte für uns eine Reise in ein Dorf in den Bergen. Wir besuchten eine Mehrklassenschule. Da am nächsten Tag Kindertag in der Türkei war, sahen wir noch ein echtes Kulturprogramm der Schüler. Ein ganz wunderbarer Einblick in das Land Türkei.

Irgendwas fehlt noch! Dank Internet wusste ich, das Anamur mit einem Bus zu erreichen war. Anamur, eine typisch türkische Stadt so wurde geschrieben, sonnabends mit Markt. Ein Blick auf die Karte, sagte mir, dass dies eine Abenteuerfahrt werden würde! Das letzte Drittel der Straße nach Anamur war die "alte" Straße. Sie war eng an die Berge geschmiegt und sehr kurvenreich. Ohaaa! Ich habe es überlebt! Hier lernte ich auch einen richtigen Döner kennen. Ganz anders, als der in Berlin. Fleisch, vom Rind, muhh oder Huhn, gagag, in einem länglichen Bagett. Zum ersten Mal kleckert mir nichts aus dem Brot, war nicht zuviel und schmeckte ausgezeichnet. Ob ich den Anamur-Döner in Berlin einführen sollte? Ja, dann sah ich den Markt! Es machte einfach Spaß durch die Stände zu schlendern. Die Erdbeeren bei einem Mütterchen kaufte ich viel zu teuer, aber sie schaute mich so ehrlich an. Bei den Bananen passte ich schon besser auf. Beides hat prima geschmeckt.

Die letzten Tage waren zum abspannen gut geeignet. Nochmals einen Strandspaziergang. Wer dieses Strandverbot für mich ausgesprochen hatte, No-Lu-Beach, weiß ich nicht. Aber zum Baden war es sowieso noch zu kalt.

Einen kleinen Teil der Fahrrad-Rundreise in der Türkei konnte ich auch noch sehen. Zummm waren sie vorbei!

Auf Wiedersehen Türkei!

 

 

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